Gedichte zur Silberhochzeit 
Eine Feier zur Silberhochzeit ist eine Verpflichtung für die Gäste, besonders für gute Freunde, ein paar Scherze, Gedichte und auch Lieder zur Unterhaltung bereit zu haben.
Besonders schön ist es, wenn all diese Texte in Form einer Hochzeitszeitung dem Silberbrautpaar und jedem Gast zur Erinnerung mitgegeben werden.

Auf dieser Seite sind ein paar Anregungen dazu, Links mit weiteren Anregungen folgen am Ende der Seite.

Es ist üblich, das Silberpaar mit ein paar Reimen an das Kennenlernen und an Stationen in den 25 Jahren zu erinnern, siehe Text 3.
Geschenke können mit einem Gedicht übergeben werden. Außerdem kann man Spaßgeschenke ohne wirklichen Wert mit lustigen Worten überreichen, siehe Text 4. Dazu passend zur Goldenen Hochzeit: Goldene_Hochzeit.htm

Eine Hochzeitszeitung beginnt üblicherweise mit dem Foto des Brautpaares, auf der zweiten Seite steht dann die Festordnung siehe Text 1
Gedichte und Sprüche allgemeiner Art füllen die Hochzeitszeitung auf siehe Text 2
Ein paar Zeichnungen / Cartoons machen die Hochzeitszeitung lebendiger.

Ein kleiner Theatersketch zwischendurch lockert die Atmosphäre auf : siehe Theater.htm   siehe: TÜV für Senioren


Bei der Auswahl der Musik sollte man darauf achten, auch ein paar Wiener Walzer im Programm zu haben.
Neulich war im Gespräch zu hören : "So langsam aber sicher braucht meine Musiksammlung auch mal einen Walzer; spätestens, wenn ich auf einer Hochzeit, 80. Geburtstag oder so Musik mache....
Welche modernen oder klassischen Walzer kann man seinem Publikum zumuten ?"

Die Antwort war : Alle Strauss-Walzer, angefangen bei "An der schönen blauen Donau" bis zu den "Rosen aus dem Süden".
Hier noch ein Tipp dazu:
Wenn man einmal anfängt Walzer zu spielen, muß man genau aufpassen, was man tut.
Da werden selbst 90-jährige mit zwei Krücken und Wasser in den Beinen wieder gelenkig und kriegen bis zum Umfallen nicht genug. Während zugleich alle unter 20-jährigen fluchtartig den Saal verlassen und draußen randalieren !
Deshalb immer nach 1-2 Walzern die Kurve kriegen, über leichte Tanzmusik (James Last, Mantovani, Jörgen Ingman [Drina-Marsch]). Dann mal dezenten Rock´n Roll (Peter Kraus, Ted Herold, Elvis), damit sich die Alten setzen, ehe der Arzt kommt und damit die Jungen wieder reinkommen.
Bei Walzern solte man Mantovani oder André Rieu bevorzugen, das ist etwas aufgelockert, eingänglich und leicht, da muß auch kein Rock-Fan rausrennen.
Nimmt man Robert Stolz (zu schwer), dann sind bald alle auf dem Klo, weil es da ruhiger ist. *lach*
Wenn man da die richtige Mischung findet, sagen am nächsten Tag die Alten "Schon lange nicht mehr so schön gefeiert" und die Jungen "Da sind wir ja gerade noch mal ohne Streß davongekommen!"


Ich wünsche eine gelungene Feier

Bitte die Gedichte und Texte nicht ohne Erlaubnis auf die eigene Homepage übernehmen. © Peter Dörling 1997



Festordnung
1) Das Fest beginnt mit dem Anfang.
Zuwiderhandlungen werden mit Küchendienst bestraft.

2) Die Teilnehmer haben persönlich zu erscheinen.
Es geht nicht an, daß einer sein Bier per Post verlangt.

3) Schlipse und schlechte Laune sind an der Garderobe abzugeben,
wo sie fachgerecht entsorgt werden.

4) Wer eine Rede halten will, darf sich nicht festreden und muß streng
darauf achten, daß niemals mehr als alle reden.
Ansonsten darf er über alles reden ... nur nicht über 5 Minuten.

5) Jeder Festteilnehmer ist für seine unter dem Tisch ausgezogenen Schuhe
selbst verantwortlich.

6) Es ist verboten, mehr zu trinken, als vorrätig ist.
Beim Trinken ist darauf zu achten, daß das Glas hinten angehoben wird,
da das Getränk vorne von alleine läuft.

7) Wer sich einen "Affen" angeschafft hat, muß durch Zufuhr der nötigen
Kalorien für seine ordentliche Ernährung sorgen.

8) Wer noch auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten, muß
weiterhin als "nüchtern" angesehen werden.

9) Der Vorverkauf von Plätzen unter den Tischen beginnt nach 23 Uhr.

10) Vertauschte Ehepartner und Freunde sind nach Möglichkeit
vor Ende des Festes wieder zurückzugeben.

11) Es wird gebeten, das Haus auf den Füßen zu verlassen.
Denjenigen, die das nicht können, bitte nicht auf die Hände treten.
Am Ausgang sind Schubkarren bereit gestellt.

12) Das Fest endet, wenn keiner mehr da ist.


Bitte die Gedichte und Texte nicht ohne Erlaubnis auf die eigene Homepage übernehmen. © Peter Dörling 1997



Die Zehn Gebote der Ehe
1) Chef in der Ehe ist nicht, wer eine Hose trägt, und schon gar nicht, wessen Herz darin schlägt.

2) Musst Du schon fremdgehen, mache es mit jemand Fremden. Denn nimmst Du Bekannte, dann ist es bald bekannt.

3) Du sollst nicht begehren Deines Nachbarn Weib, Deine Arbeitskollegin, die Frau hinter dem Postschalter, noch alles, was hübsch ist, denn es steht geschrieben, dass Du zu Hause deinen Spaß zu haben hast.

4) Du sollst nicht begehren Deiner Nachbarin Mann, Deinen Arbeitskollegen, den Typ hinter dem Bankschalter, noch alles, was gut gebaut ist, denn es besteht die Gefahr, dass er auch nicht besser ist, als Dein Mann.

5) Du sollst nicht missbrauchen seine Brieftasche, seine Schnapsflaschen, seine Pornosammlung, noch alles, was sein ist, denn irgendwann wird er vielleicht doch etwas merken.

6) Du sollst nicht schnarchen. Nicht nachts im Schlaf und auch nicht beim   Frühstück hinter der Zeitung, wenn Dir Deine Frau wichtiges über die Nachbarn erzählt.

7) Du sollst nicht lachen über seine Eisenbahn, seine Briefmarken, seine Kronenkorkensammlung, seinen Verein, noch über alles, was er sehr ernst nimmt, auch wenn es vielleicht doch recht kindisch ist.

8) Du sollst nicht lachen über ihre Probleme mit der Mode, ihre unverzichtbaren Schminkutensilien und über die Strähnchen in der neuen Frisur, noch über die vielen Dinge, die sie sehr ernst nimmt, auch wenn es vielleicht doch recht spaßig ist.

9) Du sollst teilen alle Sorgen und Nöte mit Deinem Partner, auch das Taschengeld, die letzte Zigarette und das letzte Kuchenstück. Du sollst auch teilen die Hausarbeit, obwohl der Pastor damals nichts davon gesagt hat.

10) Du sollst nicht verlangen, im Bett zu frühstücken. Er mag es nicht, mit der Kaffeekanne zu jonglieren und Du magst nicht kuscheln, wenn Dich die Brötchenkrümel pieken.


Bitte die Gedichte und Texte nicht ohne Erlaubnis auf die eigene Homepage übernehmen. © Peter Dörling 1997



Zur Silberhochzeit : Lisa und Heinz
Melodie "Wenn's bayrisch Bier regnet und Bratwürste schneit"
Die Originalverse und die Melodie : hier anklicken !

Der Heinz, der ist tapfer und fasst 'nen Entschluss
er schnappt sich die Lisa und gibt ihr 'nen Kuss
(weiter mit der gleichen Melodie)
er hält sie ganz zärtlich und flüstert ins Ohr :
wie wär's mit 'ner Hochzeit, haste heut schon was vor?
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Da-rauf sagt die Lisa : oh Heinzi, wie schön,
das hab' ich geahnt ... der Termin ist um zehn !
und wenn wir es schaffen es ist bald soweit
dann sind wir ein Leben lang immer zu zweit !
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Das ist so lang her und fast gar nicht mehr wahr -
heut' sind sie tatsächlich ein silbernes Paar
sie hielten in Liebe und Treue zusamm'
und jetzt sing' wir da-von, wie alles begann !
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Ach denkt Euch bloß, damals, da war sie noch scheu
und Freundschaft und Liebe ...war alles noch neu.
Und er war nicht anders, war auch noch so bang
und schaute sie schüchtern von der Seite nur an !
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Am Neujahr zu Mittag am ......................Markt,
ham sie sich geküsst, das fand Lisa schon stark
und später da folgte die Lie - hie - bes -nacht
da ist doch das Bett fast zusammengekracht !
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Die Hochzeit dann später, Heinz weiß noch genau,
da war ihm schon morgens im Magen so flau.
...(selber passendes ausdenken).....................
.....................................................
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Als Amor die beiden zusammengelenkt
da ham' sie der Menschheit zwei Kinder geschenkt,
die sind jetzt schon groß und sie sind mächtig schlau
doch ob die mal heiraten - weiß keiner genau.
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Hier einen Vers über Hobbies einfügen, z.B. :
Auch Heinz, der liebt Spiele, Computer und so
das macht ihm viel Spaß und da ist er ganz froh
daß Lisa, die meistens weiß: wer, wie, wo, wann
am Computer ihm wirklich nicht dreinreden kann !
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !

Der Heinz liebt die Lisa, und sie liebt ihn auch,
sie solln sich jetzt küssen, so will es der Brauch
Der Ulf liebt die Inge und Heike liebt Lars
und jetzt ist mal Schluss, meine Lieben, das war's !!
holladrihia, holladriho, holladrihia, holladriho !


Bitte die Gedichte und Texte nicht ohne Erlaubnis auf die eigene Homepage übernehmen. © Peter Dörling 1997



Silber, Silber, Silber für das Silberpaar

Ihr beiden Lieben, ihr lächelt gerade so nett,
darum komme ich jetzt mal mit einem SILBER- Tablett (Tablett aus der Küche)

und weil mir das Schenken so Freude macht
hab' ich Euch Tafel - SILBER mitgebracht. (Schokoladentafeln)

Ich hab' noch mehr Silber, das ist kein Witz,
denn ich hab' eine ganze SILBER- Mine in Besitz!
Da, ich schenk sie Euch! (Kugelschreibermine)

Und damit ihr nicht hungert heute nacht
hab' ich Euch SILBER- Zwiebeln mitgebracht. (Silberzwiebeln)

Für Verliebte leuchtet am Himmel der SILBER- Mond,
nun hat er die längste Zeit da oben gewohnt.(Mondfigur aus Styropor, Silberbronze)

Und jetzt schenk' ich Euch mit großartiger Pose -
eine süße kleine silberne Hose -- Quatsch -- Dose! (Spiegeldose)

Ach, hier ist noch eine, nicht ganz so toll,
aber dafür ist sie bis obenhin voll. (Dosenmilch ohne Hülle)

Du sagst, sie glänzt nicht silbern genug?
Dann benutz' doch dieses Silberputztuch! (Putztuch)

Euer Computer braucht den richtigen Dreh -
darum schenke ich Euch eine SILBER - CD. (Werbe-CD)

Aber dieses leg' ich nur zögernd auf den Tisch :
gestern fing ich für Euch einen SILBER- Fisch! (Brosche, Modeschmuck)

Euer Lächeln, das wird immer netter
darum schenk ich Euch noch silbernes Lametta! (Lametta)

So viele Geschenke, ist das nicht schick?
So langsam kriegt ihr schon einen Silberblick!

Es funkelt und glänzt so schön in Eurer Näh' ,
Das sieht ja aus wie der Schatz aus dem Silbersee! (Buch von Karl May)

Mit all diesen Sachen könnt Ihr Euer Leben gestalten
- doch das Tablett nicht, das muss ich behalten! (Tablett wegnehmen)


Bitte die Gedichte und Texte nicht ohne Erlaubnis auf die eigene Homepage übernehmen. © Peter Dörling 1997

Ein entsprechendes Gedicht zur Goldenen Hochzeit finden Sie hier: Goldene_Hochzeit.htm



Weitere Links mit Gedichten und Hochzeitszeitungen :

Sehr viele Gedichte, Lieder, Spiele, Musik und Spass für Feiern aller Art gibt es bei www.festpark.de

Humorvolle Gedichte, Vorträge und Poesie, dazu Aquarelle zum Verschenken finden Sie bei Sonja Bartl, http://gedichte4u.at.tf

Hunderte Seiten für eine Hochzeitszeitung, dazu etliche Anekdoten, Sprüche und Gags. www.online-hochzeitszeitung.de

Gedichte nach deinen Vorgaben fertigt : www.deingedicht.de

Die Homepage der Familie Frahne bietet umfassende Infos zu Herstellung einer Hochzeitszeitung und jede Menge Sprüche und Texte, die man zu einer Hochzeit brauchen kann.

Eine sehr genaue Anleitung zu einer Hochzeitszeitung bietet Achim's Website

www.Braut.de - Das virtuelle Hochzeitshaus
www.hausfrauenseite.de/index_hochzeit.html - Die Hochzeitsseite der Hausfrauenseite
Hochzeit, Sonderheft der Zeitschrift Sibylle, DDR 1969


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